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Servitenkirche

Der Servitenorden kam nach dem Hinaustreiben der Türken aus seiner österreichischen Ordensprovinz nach Eger. Sie erneuerten die Maria-Wallfahrt, die sie zu Ehren der Schmerzensmutter organisierten. Das wichtigste Kennzeichen des Ordens ist, dass er zu Ehren der Jungfrau Maria gegründet wurde und zu den Hauptaufgaben die Pflege der Sanktuarien, die Verbreitung der Huldigung und Missionartätigkeiten in der dritten Welt gehören.

Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil gebaut. Der Turm wurde 1754 fertiggestellt. Während der Bauarbeiten verwendete man die Materialien einer türkischen Moschee und der Wände einer Schule. Das Ordenshaus wurde zuletzt 2012 renoviert. Der Orden betätigt sich nicht nur hier in Eger, sondern auch in Budapest, Győr, Székesfehérvár, Ózd, Makó und Mezőkövesd. Die Umgebung der Kirche ist auch als Wallfahrtsort bekannt, wo man bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts aus Wachs kreierte Votivgegenstände beschaffen konnte. Das Gebäude ist teilweise behindertengerecht und ist im ganzen Jahr zu besuchen.

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