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Minoritenkirche

Eine der schönsten Barockkirchen Europas

Die Kirche des heiligen Antonius von Padua zählt als eins der schönsten Gebäuden der barocken kirchlichen Architektur. Die meisten bezeichnen sie nur als Minoritenkirche. Sie wurde 1771 zu Ehren des Heiligen Antonius geweiht. Der Planer war Kilian Ignaz Dientzenhofer, der der Architekt des Wiener Fürsterzbischofs war.

Die offizielle Jahreszahl des Baus ist zwar 1771, aber das Kircheninnere verschönerten die Künstler der Zeit bis 1792. Der Haupteingang wird von korinthischen Säulenpaaren umgeben. Den Schlussstein des Tors schmückt die Aufschrift „Für Gott ist nichts ausreichend“. Das Gebäude tanzt ein bisschen aus der Reihe der Barockkirchen von Ungarn, da die Fassade zwischen den beiden Türmen nicht gerade ist, sondern leicht gewölbt.

Der Hauptaltar zeigt die Vision des Heiligen Antonius: Die Jungfrau Maria schwebt auf den Wolken, auf ihrem Arm das Christkind. Wenn man auf die Deckenfresken hinaufblickt, kann man einen Einblick in den Alltag des Heiligen Antonius gewinnen. Auf der Ostseite der Kirche befindet sich das Wohnheim der Heiligen Hedwig für Mittelschülerinnen, auf der Westseite das Rathaus. Den Dobó-Platz macht das Standbild des István Dobó noch prachtvoller. Wenn der Weg durch den Dobó Platz führt und man Interesse an Kirchen, Kunst und Architektur hat, findet man kaum ein schöneres Barockgebäude in der Umgebung. Sind wir zumindest der Meinung ;)

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