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Gotischer Bischofspalast

Der Gotische Bischofspalast ist das einzige Gebäude der Burg von Eger innerhalb der Burgmauern, das bereits im 16. Jahrhundert stand. Das Haus wurde damals als Hauptquartier benutzt, zwischen diesen Mauern plante István Dobó die Strategie der Schlacht.

Obwohl das Gebäude auf den Burghof schaut, hat es auch auf der Westseite Fenster, von wo aus man ausgezeichnet das türkische Heer sehen konnte. Vor den Soldaten aus Eger eröffnete sich ein unglaublich erschreckendes Bild, der Anblick war nämlich so ähnlich, wie heute, nur das Tal füllten damals anstatt Häuser die türkischen Zelte. Ihre Kraft ausstrahlende Erscheinung waren sich die Türken bewusst, die versuchten das auszunutzen: jeden Abend riefen sie durch die Fenster hinein, um auch den Soldaten von Eger einzupauken, dass es unmöglich ist solche Übermacht zu besiegen, sie sollen sich ergeben und dann können sie am Leben bleiben. Jeden Abend mit diesem Anblick und Erlebnis einzuschlafen war nicht sehr erholsam für die Soldaten.

Wegen diesem individuellen Anblick entstanden mehrere, voneinander erheblich abweichende Schätzungen über die Stärke des Gegners. Die Soldaten von Eger wussten nur, soweit das Auge reicht, lagern überall Türken. Davon hatten sie keine Information, wie weit hinter dem Hügel die Lager reichen. In der Wirklichkeit gab es westlich kein bedeutendes, größeres türkisches Lager als das gesehene, umso länger war aber in südlicher Richtung, wo die Wagen der Kämpfer auch noch bei Füzesabony, 15 km von der Burg von Eger standen.

In dem Palast der gotische und Renaissance Merkmale trägt, kann man heute Ausstellungen anschauen. Es lohnt sich im Erdgeschoss den Heldensaal, im Obergeschoss die Ausstellung über die Geschichte der Burg anzuschauen.

Burg von Eger


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